Schweizer baumuster

Als sich die Cluniac-Reformen Ende des 10. und 11. Jahrhunderts über die Schweiz ausbreiteten, löste sie eine Welle des Kirchen- und Klosterbaus aus. Alle fünf Bischöfe in der Umgebung (Basel, Chur, Genf, Lausanne und Sion) errichteten romanische Kathedralen, die eine ganze Reihe romanischer und später gotischer Elemente enthielten. Das Priorat Romainmétier und das Priorat Payerne waren beide Tochterhäuser von Cluny und wurden im von Cluniac inspirierten romanischen Stil erbaut. [8] Romainmétier wurde von lombardisch ausgebildeten Handwerkern[10] von Odilo von Cluny gegen Ende des 10. Jahrhunderts erbaut und ist seitdem weitgehend unverändert geblieben. Das Mittelschiff verfügt über Säulen mit einfach geschnitzten Hauptstädten und einer geähabenen Decke. Einer der einzigartigen Aspekte der Schweizer Verfassung ist die Anzahl der Entscheidungen, die die Bürger durch Referenden und Initiativen treffen müssen. Souveräne Macht liegt letztlich beim Volk, das mehrmals im Jahr auf nationaler Ebene und oft häufiger in den Kantonen über Gesetzesvorschläge abstimmt; tatsächlich hat die Schweiz mehr als die Hälfte der nationalen Volksabstimmungen der Welt abgehalten.

So wurde beispielsweise 1971 die Verfassung durch ein nationales Referendum geändert, um Frauen das Wahlrecht bei Denkwahlen und das Amt des Bundesamtes zu gewähren, 1991 wurde das Wahlalter bei den Parlamentswahlen von 20 auf 18 Jahre herabgesetzt, und 2002 befürworteten die Wähler den Beitritt zu den Vereinten Nationen (UN). Referenden müssen zu Verfassungsfragen und wichtigen internationalen Verträgen abgehalten werden; Die Wähler können auch ein Referendum einberufen, um ein von der Bundesversammlung verabschiedetes Gesetz anzufechten, indem sie innerhalb von 100 Tagen nach Derpassage 50.000 Unterschriften erhalten. Damit ein Referendum zustande kommt, muss er sowohl bei der nationalen Abstimmung als auch in der Mehrheit der Kantone eine Absolute Mehrheit erhalten. Zusätzlich zu Denreferenden können Schweizerinnen und Schweizer über 100.000 Unterschriften eine nationale Abstimmung zu jedem Thema einberufen. Die erste derartige Initiative wurde 1893 ergriffen, als die Wähler sich gegen den Willen des Parlaments entschieden und das Verbot des Tötens von Tieren nach jüdischen religiösen Methoden befürworteten. In jüngerer Zeit haben die Wähler darüber entschieden, ob sie dem Europäischen Wirtschaftsraum beitreten (abgelehnt), die Schweizer Armee (abgelehnt), die Militärausgaben (abgelehnt), Moorgebiete (genehmigt), die Einwanderung aus der EU (genehmigt) und ein universelles Grundeinkommen (abgelehnt) einführen wollen.