Tarifvertrag baugewerbe 2018 angestellte

Fünf Jahre nach der Wirtschaftskrise, die das Land mit der Privatisierung von Schlüsseldiensten wie den Häfen, Sparmaßnahmen und Kürzungen bei Gehältern und Arbeitnehmerleistungen getroffen hat, kämpfen die Gewerkschaften immer noch für eine Rückkehr zu den Bedingungen vor der Krise und gegen die Zurückhaltung der Arbeitgeberorganisationen zur Zusammenarbeit. Eine Entscheidung zugunsten von Arbeitskämpfen im Bau-, Hotel- und Hafensektor wird in naher Zukunft erwartet. Alle tabellenbasierten Gehälter werden ab dem am 1. Juni 2018 beginnenden Lohnzeitraum um 0,40 EUR erhöht, und gleichzeitig tritt eine allgemeine Erhöhung um 0,30 EUR in Kraft. Die Erhöhung wird so umgesetzt, dass die Löhne der Arbeitnehmer nicht stärker steigen als die allgemeine Erhöhungsrate. 5. Österreich – Die Tarifverhandlungen für die mehr als 110.000 Beschäftigten und die rund 17.000 metallverarbeitenden Auszubildenden endeten mit einem erfolgreichen Vertrag, der für zwölf Monate gültig ist. Die Beschäftigten in der Industrie erhielten eine Lohnerhöhung von 3,3 %, und die Lehrlingsvergütung stieg um 7,2 %. Für Grippe-Abwesenheiten, die nicht länger als 3 Tage dauern, muss in Unternehmen ein Selbstanzeigeverfahren vereinbart werden.

Die Parteien können sich nicht darauf einigen, dass ein ärztliches Attest immer als Mangelnachweis vorgelegt werden sollte. Die Vereinbarung sollte schriftlich erfolgen. Die nächste Lohnerhöhung tritt ab der Lohnperiode ab dem 1. Juni 2019 in Kraft. Alle Tischvergütungssätze werden um 0,40 EUR erhöht, während die allgemeine Erhöhung 0,30 EUR betragen wird. Die Erhöhung wird auf die gleiche Weise wie 2018 umgesetzt. Der Betrag zwischen dem tischbasierten Lohn und dem tatsächlichen Gehalt, wie z. B. einer persönlichen Lohnkomponente im Tarifvertrag für die Bauwirtschaft, wird um 0,10 EUR gekürzt. Ist die zusätzlich zum tischbasierten Lohn gezahlte persönliche Lohnkomponente jedoch um 0,10 EUR geringer oder gar nicht bezahlt, so beträgt die Gehaltserhöhung 0,30 EUR höher und entspricht maximal der Erhöhung des tabellenbasierten Gehalts. Am 20. November 2018 marschierten Hotelangestellte vom Finanzministerium ins Repräsentantenhaus (HoR), um gegen einen Gesetzentwurf der Regierung zu protestieren, der die Auslagerung von Hoteldienstleistungen vorsieht.

Der Protest wurde gemeinsam von den beiden Hotelgewerkschaften – der Union of Hotel and Recreational Establishment Employees of Cyprus (SYXKA-PEO) und der Hotel-, Catering- und Restaurantangestellten-Föderation (OEXEKA-SEK) organisiert. Die Gewerkschaften sind der Ansicht, dass die Bestimmungen des Gesetzes die Beschäftigungsbedingungen von Hotelangestellten deregulieren und die bestehenden Arbeitsgesetze abschaffen, die ihrer Meinung nach zu einer erheblichen Anzahl von Entlassungen und einer Geringeren Qualität der Hoteldienstleistungen führen werden. Die Gewerkschaften prangerten auch an, dass die Regierung den Gesetzentwurf an die HoR weitergeleitet hatte, ohne die Sozialpartner zu einem Thema zu konsultieren, das eng mit den Beschäftigungsbedingungen in der Branche zusammenhängt. Die Erneuerung steht seit November 2017 an, und inzwischen wurde der Dialog zwischen den Gewerkschaften und den Hafenverwaltungsgesellschaften – DP World Limassol und Eurogate – eingeleitet. Am 18. Oktober und 14. Dezember 2018 fanden jedoch zwei zweistündige Arbeitsniederlegungen durch Hafenarbeiter statt, und die Versuche des Arbeitsministeriums, das Problem durch Vermittlung zu lösen, scheiterten. Der rechtlich ernannte Hafenrat, der sich aus Mitgliedern der fünf Hauptbeteiligten zusammensetzt, beschloss, die Streikaktion auszusetzen und das Thema an ein Schiedsverfahren zu verweisen.