Tarifvertrag versicherungen luxemburg

Im März wurden in der Privatwirtschaft Arbeitszeitkonten eingeführt, die es den Arbeitnehmern ermöglichen, Arbeitszeiten für persönliche Projekte zu sparen. Der Rechtsrahmen sieht vor, dass Arbeitnehmer einen Arbeitsvertrag von mindestens zwei Jahren gehabt haben müssen, um anspruchsberechtigt sein zu können. Konten sind auf 1.800 Stunden begrenzt und zusätzliche Feiertage, späte Oder bis zu fünf reguläre Feiertage können verwendet werden, um sie zu liefern. Die Sozialpartner waren stark in den Verhandlungsprozess im privaten Sektor eingebunden. Der OGBL und der LCGB bestanden darauf, Tarifverträge zur Gestaltung der Arbeitszeitkonten zu nutzen, während die Union der luxemburgischen Unternehmen (UEL) die zusätzlichen Kosten und Managementverantwortlichkeiten als Belastung für Unternehmen ansah, die sich für die Durchführung der Konten entscheiden. Dies betrifft Arbeitnehmer mit privatrechtlichem Status (früher « Arbeitnehmer » und « Privatarbeitnehmer »/ »Kommunalbeschäftigte », deren Arbeitgeber einen Tarifvertrag unterzeichnet haben oder Mitglieder einer berufsberuflichen Arbeitgeberorganisation sind, die einen Tarifvertrag unterzeichnet haben. Ob eine Einigung erzielt wurde oder nicht, muss der Tarifvertrag sagen: Auf Empfehlung der Aufsichtsbehörde für Arbeit und Bergbau (ITM) und innerhalb von 15 Tagen nach seiner Einzahlung entscheidet das Arbeitsministerium darüber, ob der Tarifvertrag angenommen und gültig ist oder nicht. Die Entscheidung wird allen Betroffenen mitgeteilt und in der Zeitschrift Mémorial B (Amtsblatt) veröffentlicht. Der letzte Tarifvertrag für Beschäftigte im Versicherungssektor wurde im Dezember 2014 gemeinsam von den Gewerkschaften und der ACA gekündigt, und im Juni 2015 wurde ein neuer Tarifvertrag ausgehandelt. […] Als der einzigartige Status jedoch in das luxemburgische Recht aufgenommen wurde, bestand die Absicht nicht darin, dass Arbeitnehmer, die bisher nicht unter einen Tarifvertrag fallen, automatisch in den Anwendungsbereich einer solchen Vereinbarung einbezogen werden. Daher war eine Übergangszeit vom 1. Januar 2009, als das Gesetz über den eindeutigen Status in Kraft trat, bis zum 31.

Dezember 2013 geplant, in dem es Arbeitnehmern und Arbeitnehmern weiterhin möglich wäre, unterschiedliche Tarifverträge zu schließen. Mit der Anfang 2007 beschlossenen Billigung des Tarifvertrags vom 13. Mai 1998 wird bis zum Ende der Laufzeit des vorliegenden Tarifvertrags ein sektoraler Ausbildungsfonds eingerichtet. Die Modalitäten, die Finanzierung und die Funktionsweise werden von einer gemeinsamen Kommission ausgearbeitet. Die im Rahmen dieses sektoralen Fonds abgedeckte Ausbildung wird für Leiharbeitnehmer eine Ausbildung in Sicherheits- und Gesundheitsfragen sein. Die relative Bedeutung der beiden Ebenen der Vereinbarung ist von Sektor zu Sektor unterschiedlich. Sektorale Vereinbarungen bestehen beispielsweise in Sektoren wie Banken, Versicherungen und private Sicherheiten. Viele Sektoren haben jedoch keine Vereinbarungen auf Industrieebene. Die Personaldelegation ist dazu da, « die Interessen der Arbeitnehmer zu schützen und zu verteidigen ». Sie unternimmt alle Anstrengungen, um einzelne und kollektive Konflikte zu verhindern und abzumildern, die zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern entstehen könnten.

Die Personaldelegation kann sich in Ermangelung einer Konfliktlösung an die Arbeits- und Bergbauaufsichtsbehörde bei jeder Beschwerde oder Beobachtung im Zusammenhang mit der Anwendung der rechtlichen, regulatorischen, administrativen oder vertraglichen Bestimmungen (wie sie in einem Tarifvertrag festgelegt sind), die die Arbeitsbedingungen und den Schutz der Arbeitnehmer an ihrem Arbeitsplatz beeinträchtigen, verweisen.